Wie kommen meine Durchschnittsnoten in MeinCampus zustande (FPO 2018)?


Alle Module, die erforderlich sind, um die ECTS-Vorgaben einer Modulgruppe zu erfüllen, gehen nach ihrem ECTS-Wert gewichtet in die Durchschnittsnote für diese Modulgruppe ein. Dabei wird der berechnete Notenwert nicht aufgerundet, sondern nach der ersten Nachkommastelle abgeschnitten:

Beispiel: Modulgruppe M5 im Masterstudium (10 ECTS):

  • Leistung mit 5 ETS: Note 1,0
  • Leistung mit 7,5 ECTS: Note 2,3

Durchschnittsnote: (5 x 1 + 7,5 x 2,3) : 12,5 = 1,78

--> Die Durchschnittsnote 1,7 geht mit 10 ECTS in die Masterprüfung ein. Die Berechnung der Masterprüfungsnote erfolgt ausgehend von 110 ECTS, da Modulgruppe M6 unbenotet ist.

 

Wenn Sie mehr als die für eine Modulgruppe geforderten ECTS erwerben, wählt das Prüfungsamt bei der Zeugniserstellung automatisch die Module mit den besten Noten aus, die notwendig sind, um die ECTS-Vorgabe der Modulgruppe zu erfüllen. Zusätzliche Module werden nicht mit einberechnet.  

Wenn Sie mehr als die geforderten ECTS-Punkte in einer Modulgruppe abgelegt haben und nicht automatisch die Module mit den jeweils besten Noten angerechnet haben möchten, können Sie dem Prüfungsamt vor der Erstellung Ihres Zeugnisses mitteilen, welche Leistungen in Ihre Bachelor- oder Masterprüfung eingehen sollen.

Von der errechneten Gesamtnote der Bachelor- bzw. Masterprüfung wird die zweite Nachkommastelle abgeschnitten (also nicht gerundet), z.B. 2,35 wird zu 2,3.


Letzte Änderung:
2018-08-20 13:20

Verfasser:
Claudia Barnickel