Wie gehen unbenotete Leistungen (Studienleistungen, Kürzel 'SL') in meine Bachelor- oder Masterprüfung ein?


Unbenotete Leistungen (=Studienleistungen) innerhalb von Modulen, die auch benotete Leistungen (=Prüfungsleistungen) enthalten, liefern lediglich ECTS-Punkte und erhöhen so das Gewicht, mit dem die Noten in diesem Modul in die Bachelor- oder Masterprüfung eingehen.

Z.B. Bachelor Medizintechnik (FPO 2013):

Modul "Biomedizin und Technik":

- VL "Grundlagen von Biochemie und Molekularer Medizin" (1,25 ECTS): benotet

- Seminar Krankheitsmechanismen (1,25 ECTS): unbenotet

- Seminar Medizintechnik (2,5 ECTS): unbenotet

--> Die Note der Klausur zu "Grundlagen von Biochemie und Molekularer Medizin" geht mit dem Gewicht des gesamten Moduls "Biomedizin und Technik", also 5 ECTS, in die Bachelorprüfung ein, da alle anderen Leistungen des Moduls unbenotet sind.

 

Das Gleiche gilt für unbenotete Übungen und Praktika, die Sie zusätzlich zu einem Modul aus dem Wahlvertiefungskatalog B8 (Bachelor) oder zu den Wahlpflichtmodulen im Master belegen.

Ausnahme: Die Modulgruppe M6 im Master. Da sowohl das Modul M6.1 (Hochschulpraktikum) als auch M6.2 (Forschungspraktikum) unbenotet sind, haben die dort erworbenen ECTS keinerlei Einfluss auf die Gewichtung der restlichen Noten der Masterprüfung.

 


Letzte Änderung:
2016-11-03 09:39

Verfasser:
Claudia Barnickel